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Habe ich Paris jemals bereut?   guter beitrag schlechter beitrag
teampremium memberadministrator
30-mär-21
Im Nachhinein ist man immer klüger und auch in Westeuropa nicht alles eitel Sonnenschein. Gab es Momente, in denen ich meine Enscheidung für Paris bereute?

Und, vielleicht noch viel interessanter: Was hat mich, falls zutreffend, danach wieder mit Paris versöhnt?

Zur Einstimmung auf den April-Stammtisch (mit ebendiesem Thema) freuen wir uns schon jetzt auf interessante Anekdoten/Anregungen hier im Forum oder via Kontaktformular.
 
 
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Gast 467 (Gast)
09-apr-21
Gibt überall Arbeit und ich bin der Arbeit wegen in Frankreich hängen geblieben . Nachdem ich 23 Jahre in Deutschland gearbeitet hatte.
 
 
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Flololo (Gast)
09-apr-21
Mir fehlt die Natur. Überall sind Menschen, und überall wird konsumiert; es gibt ja so viele Läden und es gibt nichts, was es nicht zu kaufen gibt. Die Luft ist schlecht und es fällt mir schwer, tief durchzuatmen. Das klappt nur, wenn es hier windig ist. Die Straßen sind oft mit Abfall übersät. Es ist laut aufgrund der Menschen und des Verkehrs. Ich wünsche mir einfach einen grünen, ruhigen Ort.
31 Jahre, Partner in Paris
 
 
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Gast 192 (Gast)
10-apr-21
Ich wollte NIE nach Frankreich und tue mich auch nach acht Jahren noch schwer mit dem Land. Aber Paris liebe ich sehr. Und ich hasse es sehr. Jeden Tag habe ich ein Wechselbad an Gefühlen. Das war von Anfang an so und wird sicher so bleiben. Paris und ich sind wie eine leidenschaftliche Beziehung, da gibt es viele Emotionen aller Facetten.

Das tolle an der Stadt ist, dass man immer wieder Neues entdecken kann. Sie ist einfach so vollgepackt und vielschichtig, dass man allein im eigenen Viertel schon tagtäglich neue Entdeckungen machen kann. Und die Viertel sind so unterschiedlich, dass man auf einer Radtour vom Gare du Nord, über La Chapelle, Barbès, Château Rouge, Montmartre, Guy Moquet, Rue de Lévis bis Ternes meint, man wäre in unterschiedlichen Welten gewesen.

Paris ist wunderschön und gleichzeitig sehr hässlich. Und damit meine ich nicht nur den Müll und manch ein missglücktes Architekturexperiment im der Peripherie. Es fehlt an Grün, die Straßen sind übersät mit Werbeplakaten, alten Straßenschildern, Pollern und was weiß ich nicht allem,jedenfalls in den meisten Arrondissements. Aber die, wo das nicht so ist, wie das 8te, oder das 16te wirken steril und tot. Meiner Meinung nach gehört der Dreck, das Chaos, das Gemenge zu Paris dazu, auch wenn es einen zur Verzweiflung bringt.
 
 
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Gast 017 (Gast)
02-mai-21
Eigentlich hatte ich nie vor meinen Fuß nach Frankreich zu setzen, aber wie das Leben so spielt: Mann kommt nach Frankreich der Liebe wegen und bleibt zum Arbeiten...

Nach 30 Jahren Pariser Umgebung bleibt sicher ein wenig Nostalgie nach bestimmten Dingen und Gebräuchen Deutschlands, dieser kann aber durch eine kurze Reise abgeholfen werden. Lediglich zur Weihnachtszeit gibt es ein wenig Blues...


Mehr individuelle Freiheit, die man selbstverständlich auch dem anderen zugestehen muss, war und ist für mich ein klarer Pluspunkt. Äußerst wichtig erscheint mir danach, dass unbedingt ein Eintauchen in das soziale örtliche Umfeld gemacht werden muss (Vereine, Schule, Stadt, usw.), was durchaus eine schwierige Übung sein kann, ist aber (mit Ausdauer) und ein wenig Hilfe machbar!


Die Suche nach deutscher Logik und Machbarkeit in Frankreich sucht bedingt, dass man auf ziemlich verlorenem Posten steht, ein Grund weshalb viele (zumeist urlaubsgeprägte) Auswanderer, die Ile de France fluchtartig (2 Jahreszeitraum) wieder verlassen.

Für meinen Teil habe ich als Deutscher immer einen hohen "Sympathievorschuss" in Paris (und auch anderen Regionen,
in welchen ich berufsbedingt unterwegs bin) genossen, sei es im beruflichen oder privaten Umfeld.

In a nutshell: Nein, ich habe es nie bereut meine Schritte nach Paris gelenkt zu haben und werde wohl auch noch den Rest hier verbringen , wenn auch, wie überall, nicht alles Gold ist was glänzt.
 
 
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